Schriftsteller-werden

Alltagsbeschreibung als Starthilfe – Quicktip

2. April 2013, Kategorie: Charakterentwicklung

Wie gesagt entwickle ich gerade (immer noch) meine Charaktere. Besonders bei dem Antagonisten bin ich da auf Schwierigkeiten gestoßen. Dadurch, dass er nicht gerade eine nette Person ist, konnte ich einfach keine Verbindung zu ihm herstellen.

Das Problem

Die “fiesen Dinge” die er tut, konnte ich super beschreiben. Ich wusste wann er sie tut, warum er sie tut und wie er sie tut. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich all die anderen Punkte im Charakterbogen füllen sollte.

Mit anderen Worten ich hab mich zu sehr auf “seinen Stereotyp” konzentriert, ohne, dass er angefangen hätte zu leben.

Die Lösung

Ich hab eine neue Textdatei geöffnet, die Finger auf die Tasten gelegt und den Wecker klingeln lassen. Also, nicht meinen Wecker, sondern seinen Wecker. Ich hab ganz einfach angefangen zu schreiben und mich überraschen lassen, was er tut, sobald er aufwacht. Wohin er zuerst geht, was er frühstückt … Kurzum ich habe einen ganz normalen Alltag von ihm beschrieben.

Im Charakterkurs kommt das erst gegen Ende vor, als eine Art Realitätscheck. Aber es spricht überhaupt nichts dagegen, die Reihenfolge der Kursteile anzupassen, so, wie es sich eben gut anfühlt. Und was soll ich sagen: Es hat gewirkt. Dadurch, dass ich all die “kleinen Entscheidungen” während des Schreibens “im Vorbeigehen” getroffen habe, ohne groß darüber nachzudenken, haben sich einige große Entscheidungen quasi von selbst ergeben.

Ich habe den Charakter kennengelernt, wie ich vielleicht auch einen echten Menschen kennenlernen würde, wenn ich ihn bei seinem Tagesablauf beobachte.

Diskussion

Schreibst du den Alltag deines Charakters auf? Machst du das am Ende, als Realitätscheck? Oder machst du das am Anfang, um ihn kennenzulernen? Was ist dein bester Tipp, wenn sich ein Charakter gegen seine “Entwicklung” sträubt?

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3.990 g

5. März 2013, Kategorie: Gedankenblitz

Die ganze Welt in meinen HändenJipp, die ganze Welt darf es wissen:

Jacky ist zum zweiten Mal Mama geworden :D

Unser Herz² und ich sind seit kurzem wieder zu Hause bei Herz und Herz und plötzlich ist (mal wieder) alles so unglaublich anders. Schlaf ist mal wieder zur Rarität geworden und alles was “zu erledigen” heißt, wird noch mal in eine ganz andere Dimension gehoben, wenn man zwei kleine Engel hat, die jedesmal komplett gewickelt, angezogen und zum Gehen überredet werden wollen.

Blogtechnisches

Auch diesmal steht der Plan, dass der Blog am Leben bleibt, wie es mit der Häufigkeit der Beiträge aussieht kann ich aber noch nicht sagen. Wie gesagt, versuchen wir gerade erst einmal zu Hause anzukommen und unseren Rhythmus zu finden.

Ich hoffe auf dein Verständnis.

Ganz liebe, überglückliche Grüße

Jacky ;)

PS: Zeit ist relativ ;)

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Glaube, Potential, Aktion und Ergebnisse

21. Februar 2013, Kategorie: Gedankenblitz

Ich habe mich ja schon ein wenig mit Charakteren, ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem Verhalten beschäftigt. In dem Zusammenhang bin ich einen interessanten Fakt zur Verhaltenspsychologie gestoßen, den ich hier mit dir teilen möchte.

Glaube, Potential, Aktion und Ergebnisse

Wie entwickeln sich Glaubenssätze? Wie beeinflussen sie, was wir denken und was wir tun?

Dazu gibt es eine kleine Theorie, auf die ich durch Tony Robins gestoßen bin. Wenn dich so etwas interessiert, empfehle ich mal bei Youtube nach seinen Videos zu suchen oder dich beim kostenlosen Newsletter anzumelden, da gibt es tonnenweise Material umsonst (ohne, dass du irgendwelche Workshops besuchen oder CDs bezahlen musst). Aber Achtung, er redet gerne viel, d.h. das frisst viel Zeit :oops:

Hier also die ultrakurzvariante:

Teufelskreis

  1. Jeder Mensch hat einen Glauben: eine Vorstellung davon, was möglich ist. Dieser Glaube bestimmt, wieviel Potential er freisetzen kann (Wenn ich glaube, dass ich ein Schwächling bin, dann werde ich niemals ein Muskelpaket werden — schon allein deshalb, weil ich es gar nicht erst versuche).
  2. Jeder Mensch hat ein Potential, das festlegt, welche Aktionen er durchführen kann (Wenn ich keine Muskeln habe, kann ich keine zentnerschweren Mehlsäcke heben).
  3. Jeder Mensch führt Aktionen durch. Diese legen fest, welche Resultate er erzielt (Wenn ich nie (selten) Gewichte hebe, werde ich nicht/kaum stärker werden).
  4. Jeder Mensch erzielt Resultate, die festlegen, woran wir glauben (Wenn ich nichtmal einen Mehlsack gehoben bekomme, weiß ich, dass ich recht hatte und werde auch in Zukunft glauben ein Schwächling zu sein). Weiter bei Punkt 1.

Das wäre eine negative Spirale, ein Teufelskreis, in dem du (respektive deine Charaktere) gefangen sein kannst.

Allerdings kann man das auch umdrehen.

Motivationskreis

  1. Jeder Mensch hat einen Glauben, eine Vorstellung davon, was möglich ist. Dieser Glaube bestimmt, wieviel Potential er freisetzen kann (Wenn ich glaube, dass ich mit genug Training Muskeln aufbauen kann, dann werde ich das auch irgendwann schaffen).
  2. Jeder Mensch hat ein Potential, das festlegt, welche Aktionen er durchführen kann (Wenn ich genug Muskeln habe, kann ich auch zentnerschweren Mehlsäcke heben).
  3. Jeder Mensch führt Aktionen durch. Diese legen fest, welche Resultate er erzielt (Wenn ich jeden Tag Gewichte/Mehlsäcke stemme, werde ich merklich und schnell stärker werden).
  4. Jeder Mensch erzielt Resultate, die festlegen, woran wir glauben (Wenn ich zwei/drei/vier Mehlsäcke gehoben bekomme, weiß ich, dass ich recht hatte und werde es auch sicher schaffen, noch mehr Muskeln aufzubauen).

Das wäre eine positive Spirale, ein “Antiteufelskreis“, in dem du (respektive deine Charaktere) gefangen bist und der dich zu immer neuen Höchstleistungen antreibt.

Diskussion

In welcher Spirale befindet sich dein Charakter (das kann für unterschiedliche Lebensbereiche eine Andere sein)?

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