
In diesem ersten Beitrag erfährst du, wieso es diesen Blog überhaupt gibt, warum es einfacher ist, in einem online Blog zu suchen als in Dutzenden von Büchern und was du hier sonst noch so alles finden kannst.
Nenn mich einfach Jacqueline, oder gleich Jacky. Ich finde es ist viel einfacher sich zu unterhalten, wenn man sich duzt. Das ist viel persönlicher und echter. Deshalb werde ich es so halten und hoffe, dass wir uns gut verstehen werden.
Ich möchte Schriftsteller werden!
Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, ist genau das dein Wunsch und du bist hier völlig richtig. Denn ich möchte dir dabei helfen, genau das zu erreichen.
Zu dem Thema ist schon so viel gesagt worden. Es gibt unzählige Bücher auf dem Markt, warum solltest du gerade hier weiter lesen?
Nun, eben genau aus diesem Grund:
Es gibt unzählige Bücher über das Schreiben!
Fast jeder Schriftsteller, der etwas auf sich hält, hat sich früher oder später einmal darüber ergossen. Es scheinen endlos viele Informationen zu existieren, die alle zu sichten ein Lebenswerk sein würde. Ich selbst bin mit Leib und Seele Schriftsteller. Ich schreibe schon Geschichten, seit meiner Teenager Zeit, und verschlinge Bücher über das Schreiben, wie andere ein warmes Stück Apfelkuchen (mit Vanilleeis und Sahne).
Deshalb ist es vielleicht zum Teil auch als ein wenig egoistisch anzusehen, wenn ich diesen Blog benutze, um all das Wissen, das ich mir über die Jahre angelesen habe, einmal vernünftig zusammenzufassen.
Suchen und finden
Der beste Grund aber dafür, dass dieser Blog online gegangen ist, ist der, dass er – im Gegensatz zu Büchern aus Papier – durchsuchbar ist. Das ist gleichzeitig auch das, was mir an diesem Projekt am meisten gefällt.
Zum Einen gibt es die Themen, die findest du in der Navigation, sie sind so etwas wie eine zusätzliche Überschrift, Kategorien, nach denen die Artikel geordnet sind und nach denen du sortieren kannst.
Zusätzlich gibt es noch sogenannte Tags (zu Deutsch ist das so etwas wie ein Schlagwort, Merkzettel oder Fähnchen. Post-it sagt dem ein oder Anderen vielleicht auch etwas), Stichworte, die ich jedem Beitrag gebe, wodurch ganz automatisch unter jedem Beitrag eine Liste von Beiträgen erzeugt wird, die ähnliche Tags erhalten haben. Einen Tag im Archiv angeklickt und sofort findest du eine Liste von ähnlichen Artikeln wieder.
Dann gibt es auch noch die Möglichkeit sich die Artikel im Archiv nach Datum sortiert anzusehen (Im Juli hatte ich doch mal was geschrieben …) und schließlich auch noch die Suchfunktion (auch die findest du rechts in der Navigation).
Endlich mal etwas Übersichtlichkeit in meine zahllosen Notizen bringen, … eine wundervolle Aussicht.
Schreibwerkstatt – Übung macht den Meister
Mein erstes, großes Projekt in dieser Richtung (neben einigen Romanen) ist die Schreibwerkstatt, ein Forum für Schriftsteller und Autoren. Um genau zu sein, ist sie der perfekte Platz, um all das, was ich hier vorstelle, auch anzuwenden und zu üben. Denn durch nichts lernst du das Schreiben besser, als durch das Schreiben selbst. Aber dazu in späteren Beiträgen mehr.
Mein Ziel ist es, hier eine möglichst umfassende Anleitung zu verfassen, wie sie nur jemand schreiben kann, der sich selbst noch mitten in der Entwicklung befindet. Jemand der auch mit den üblichen Problemen wie Zeitmangel, Steuererhöhungen und Alltagsstress zu kämpfen hat, der selber noch wächst. Im Gegensatz zu den renommierten Schriftstellern, die zwar noch einiges mehr an Erfahrung zu bieten haben, aber gerade dadurch zuweilen gerne etwas den Blick verlieren, für die Probleme der Menschen, die gerade erst am Anfang stehen.
Hinzu kommt, dass ich beim Lesen all der Bücher erkannt habe, dass sich die unterschiedlichen Ratschläge in knapp 80% der Fälle überschneiden. 15% sind unwesentliche Änderungen, die restlichen 5% sind spezielle Eigenarten und unter Umständen wertvolle Tipps, die kaum irgendwo anders zu finden sind.
Damit will ich gar nicht behaupten, dass die Schreibratgeber voneinander abschreiben. Das haben oft veröffentlichte Autoren bei Leibe nicht nötig. Es hat natürlich auch jeder seinen eigenen Stil die Dinge rüber zu bringen, was die Bücher dann eben unterscheidet. Mit dem einen kommst du zurecht, mit dem Anderen eben nicht. Deshalb ist es sogar gut, dass es so viele Bücher darüber gibt, so kann sich jeder das auswählen, was am Besten zu ihm passt. Aber dann bleiben da diese ärgerlichen 5% aus jedem anderen Buch, das summiert sich ganz schön auf, … und genau hier komme ich ins Spiel:
Ich fasse zusammen.
Ich weiß, ich neige gelegentlich dazu, etwas ausschweifend zu erzählen, aber dafür bin ich auch ausführlich und umfassend, was das Ganze meiner Meinung nach mehr als aufwiegt.
Rezensionen, Tipps, Interviews, …
Zusätzlich zu generellen Tipps über das Schreiben, wird es Hilfestellungen zum Plot, zur situationsgetriebenen Handlung, zur Charaktererschaffung und ähnlichen Themen geben. Dann gibt es natürlich haufenweise Tipps und Tricks zum Kreativen-Schreiben, überwinden von Schreibblockaden, Emotionen wecken und mehr.
Des weiteren werde ich Rezensionen zu Büchern schreiben. Zum Einen natürlich zu Büchern über das Schreiben, wobei ich mich hauptsächlich über ihre Nützlichkeit auslasse und ihre Themen umreiße. Es wird auch Rezensionen über “echte” Literatur und über Zeitgenössisches geben.
Dabei fahre ich zweigleisig, soll heißen, einmal betrachte ich das Buch aus der Sicht des Lesers: War es spannend? Was hat mir besonders gefallen? Wo habe ich gelacht, wo geweint, und was fand ich einfach nur dämlich? Zusätzlich werde ich es aus der Sicht des Schriftstellers betrachten (was durch die vorige Leser-Betrachtung noch vereinfacht wird) und mich fragen, wie der Autor es geschafft hat mich mitzureißen. Was kann ich daraus lernen? Welche Fehler sollte ich lieber nicht machen?
Dann soll es etwa in wöchentlichem Rhythmus eine Fingerübung geben (zur Zeit findest du eine Dienstagsübung in der Schreibwerkstatt).
Ich habe auch überlegt eine Art Schreibreise-Tagebuch zu führen. Ich berichte in Bild und Text über interessante Orte, an denen ich schon gewesen bin. Dadurch kannst du auch über Gegenden schreiben, in denen du selbst noch nie warst.
Ergänzend beschäftige ich mich auch noch ein wenig mit Planung, Zeitmanagement, Disziplin und kreativer Selbstverwirklichung. Auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz zu passen scheint, finde ich, dass es ein wichtiger Teil der Schriftstellerei ist, zu wissen, wo du hin möchtest und wie du dort hinkommen willst.
Als krönenden Abschluss werde ich versuchen mindestens alle zwei bis drei Monate ein Interview mit einem veröffentlichten Autor, Verleger, Lektor o.ä. zu verfassen. Fragen, die du selbst gerne stellen würdest, können in der Schreibwerkstatt gesammelt werden.
Mein Hauptziel ist und bleibt dabei immer das Gleiche: Besser werden und wachsen - jeden Tag ein Stück – und mit dem was ich schreibe und zu sagen habe, so viele Menschen wie möglich erreichen.
Wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, und dein Entschluss Schriftsteller zu werden fest steht, dann melde dich doch einfach bei meinem RSS-feed an und bleib ständig auf dem Laufenden. (Was ist das?)
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