12 Bücher in 12 Monaten — Wie soll das gehen?

9 Dez

Ein Buch zu schreiben dauert ewig? Oder?

Wir werden es sehen, denn ich starte ab Januar offiziell mein Monsterprojekt und schreibe 12 Bücher in 12 Monaten.

Die Gründe dafür habe ich letzte Woche ziemlich detailliert auseinandergenommen. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön für eure genialen Kommentare und die vielen motivierenden E-Mails. Ich freue mich riesig, dass ich mit so viel Unterstützung starten darf 🙂

Aber jetzt zu der eigentlich interessanten Frage: Wie will ich das umsetzen?

Damit wir noch einmal wissen, worum es geht, hier die Kurzzusammenfassung:

12 Bücher in 12 Monaten

Ich schreibe 12 Bücher in 12 Monaten

Innerhalb der nächsten 12 Monate werde ich 12 Bücher nicht nur schreiben, sondern auch veröffentlichen. Dabei geht es von der ersten Idee, über die Planung, das Schreiben, die eigentliche Veröffentlichung, bis hin zum Marketing und du kannst mir dabei zusehen: hier im Blog und noch genauer hier im Newsletter. Die Mitmacher kriegen Vorabinfos, Extra-Motivation und die ganzen saftigen Details.

Nun haben sich natürlich einige Fragen ergeben, die sich um das „Was“ drehen. Das „Wieso interessiert dich das“ gibt es übernächste Woche 😎

Die Fragen:

  1. Wie habe ich mich vorbereitet?
  2. Verlag oder Selbstverlag?
  3. Wie lang werden die Bücher?
  4. Welches Genre
  5. Was passiert jeden Monat?
  6. Wann geht es los?
  7. Wie mache ich mit?

Die Antworten:

1. Wie habe ich mich vorbereitet?

VorbereitungUm es kurz zu machen: gar nicht.

Zumindest nicht, was die einzelnen Geschichten angeht (einzige Ausnahme ist das Probeprojekt, dazu nächste Woche mehr). Ich finde, das würde sich irgendwie geschummelt anfühlen:

„Hey, ich schreibe 12 Bücher in 12 Monaten, aber ach übrigens, das Plotten habe ich schon zwei Monate früher angefangen“.

Das wären ja dann 12 Bücher in 14 Monaten und das möchte ich nicht.

Allerdings, hast du schon einmal versucht, nicht an rosa Elefanten zu denken?

Japp, genau so geht es mir gerade. Je mehr ich versuche, mir das Denken zu verbieten, desto heftiger sprudeln die Ideen. Deshalb habe ich jetzt einen »Ideentopf« angelegt. Immer wenn mich etwas anspringt, kommt die Idee auf einen kleinen Zettel und rein in diesen Topf.

In der Theorie muss ich dann nicht weiter über die Idee nachdenken. In der Praxis tanzen die rosa Elefanten trotzdem Samba. Ich habe mich damit abgefunden. Immerhin haben wir wohl alle, ständig Ideen. Bei dem Projekt geht es aber hauptsächlich darum, aus diesen schlüpfrigen kleinen Scheißerchen vollständige Geschichten und im Endeffekt veröffentlichte Bücher zu machen.

Apropos: Wenn alles glatt läuft, ist es nächste Woche für das Probeprojekt soweit. Möchtest du schon den Titel wissen?

2. Verlag oder Selbstverlag?

VeröffentlichenIch hatte überlegt, das alles mit einem Verlag zu machen aber erstens mahlen die Mühlen der Verlagswelt zu langsam für so ein Projekt und zweitens habe ich Lust in ein paar verschiedene Genres hineinzuschnuppern. Das wäre nicht/nur schwer möglich, wenn ich mich auf einen Verlag festlege.

D.h. es geht bei diesem Projekt um das Selfpublishing von eBooks mit allen Konsequenzen. Ein ausführlicher Blogbeitrag über die Pros und Kontras ist für nächstes Jahr geplant.

3. Wie lang werden die Bücher?

Generell wird jede Geschichte so lange, wie sie eben wird. Da ich aber immer nur 30 Tage Zeit zum Schreiben und veröffentlichen habe, werde ich offensichtlich keine Epen verfassen. Angepeilt sind ca. 50.000 Wörter pro Buch.

Sollte sich eine Geschichte als wesentlich zu lang herausstellen, bleibt mir die Wahl sie aufzuschieben (falls ich es rechtzeitig merke) oder einen Mehrteiler daraus zu machen. Generell ist aber nicht geplant über die vollen 12 Monate hinweg eine durchgehende Serie zu produzieren.

Immerhin will ich so viel wie möglich in dieser Zeit lernen!

4. Welches Genre?

Welches Genre?Vom Genre her bin ich relativ offen. Was ich mir auf jeden Fall vorstellen kann, ist Sci-Fi, (Urban-)Fantasy, Romance und Comedy (hmmm … ich muss mir erst noch überlegen, ob ich mich selber lustig finde ^^; ). Was ich mir vielleicht vorstellen kann, wären Krimis oder Thriller. Schwer vorstellbar sind für mich historische Romane, da fällt im Normalfall zu viel Recherche an. Was ich mir auf keinen Fall vorstellen kann, ist Splatter oder Horror, da würde ich mich nur selbst mit fertigmachen ^^; Erotik, … als Würze okay, aber nicht als eigenständiges Hauptgenre.

5. Was passiert jeden Monat?

  1. Mindmap kreieren
  2. Plotten/Planen
  3. Erster Entwurf
  4. Selbst-Lektorat
  5. Betaleser
  6. Cover
  7. Buchsatz

Nicht unbedingt in der Reihenfolge ^^;

Veröffentlicht, also hochgeladen bei Amazon etc. wird das jeweilige Buch am letzten Tag des Monats. Wie genau das aussieht und wie lange das dauert, muss ich mit meinem Probeprojekt noch testen — dafür ist es ja da.

Am 1. des Folgemonats beginnt bereits das nächste Projekt. Und das Ganze natürlich 12 Mal hintereinander.

6. Wann geht es los?

StartTag X ist der 1. Januar 2016. An diesem Tag beginne ich, mit dem Brainstorming für meine erste Idee. Ich werde mein Bestes geben, vorher über nichts Spezielles nachzudenken.

EDIT: Das hat sich schon jetzt als völlig unmöglich herausgestellt.

Rosa Elefanten und so … siehe Punkt 1.

Der »Ideentopf« hat noch einen zweiten Vorteil: Sollte sich irgendwann eine absolute Flaute ergeben, habe ich einen Notfallplan 😎

7. Wie mache ich mit?

Ganz einfach: Machen. (Und beim Newsletter anmelden 😎 )

Es gibt keine speziellen Regeln. Bzw. alle Regeln stellst du für dich selber auf. Einer meiner MMM möchte genau 1 Buch fertigmachen, eine andere will 12 Kurzgeschichten schreiben und eine Blogkommentatorin möchte 5.000 km um Deutschland herum wandern — mit ihrem Zwergdackel.

Ja, in erster Linie ist das ein Schreibprojekt. Ja, ich möchte es nutzen, um mich als Schriftsteller zu etablieren und vom Schreiben leben zu können.

Aber 12in12 ist so viel mehr als das. Es ist eine riesige und gigantische Möglichkeit. Es ist deine Gelegenheit dir ein extraordinäres Ziel zu setzen und mit aller Macht in seine Richtung zu streben.

Natürlich wird der Weg steinig, natürlich gibt es Hindernisse und Rückschläge. Aber alleine die Tatsache, dass du es versuchst, macht dich zu etwas Besonderem.

Selbstvertrauen

SelbstvertrauenIch habe da dieses Gefühl … dieses … es fällt mir unglaublich schwer es zu beschreiben, ohne, dass es völlig abgedroschen klingt. Aber es fühlt sich an, als hätten die Menschen Angst Größe zu beweisen. Als wäre die Angst vor dem Erfolg viel größer, als die Angst zu verlieren.

Ich meine, wenn ich das jetzt schaffe — einfach so schaffe — bedeutet das dann nicht, dass ich ein kompletter Loser bin, weil ich es nicht schon viel früher geschafft habe?

Wenn es wirklich so „einfach“ ist, warum macht das dann nicht jeder?

Aber es ist so einfach.

Ich beschließe, dieses Projekt durchzuziehen, und ich werde es schaffen. Es gibt keinen Raum für einen Fehlschlag, denn es gibt keinen Fehlschlag. Es gibt nur Aufgeben. Solange ich nicht aufgebe, gibt es einen Weg.

We either find a way or make one.
Entweder finden wir einen Weg, oder wir machen uns einen.
(Hannibal)

Verrückt?

VerrücktWie gesagt: ja, auf jeden Fall!

Ich kann dir sagen, die Schmetterlinge in meinem Bauch tanzen jetzt schon Hula, dabei ist es da sowieso schon verdammt eng, mit den ganzen rosa Elefanten und so. Aber nicht nur, weil es verrückt ist, sondern weil es auch aufregend und spannend ist. Ich will das schaffen!

Und ich sage: Ich kann das schaffen.

Was ist? Bist du dabei?

Jetzt! Mitfiebern! Mitlernen! Mitschreiben!


Ich schreibe Bücher. Möchtest du mich auf meiner Reise begleiten? Möchtest du live dabei sein und mit mir jeden Schritt des Weges teilen? Mitfiebern? Mitlernen? Mitschreiben?

17 thoughts on “12 Bücher in 12 Monaten — Wie soll das gehen?

  1. Liebe Jacky,

    ja, ich möchte mitfiebern, mitlernen und mitschreiben – und ich finde es großartig, dass Du andere so detailliert an Deinem Mammut-Projekt teilhaben lässt!
    Mittlerweile bin ich absolut überzeugt davon, dass Du es schaffst!
    Mich hast Du bereits „infiziert“: Statt nur endlich das eine Buch fertigzuschreiben, sollen es drei werden – okay, eine abgespeckte Version 12:12, aber wenn ich das schaffen würde, wäre ich auch schon ein bisschen stolz auf mich.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du über die Feiertage noch einmal ordentlich Kraft tanken kannst (und für eine kurze Weile vieleicht sogar die Elefanten und Schmetterlinge vergisst ;-)).

    Liebe Grüße,

    Julia.

    • Hi Julia,
      freut mich sehr, dich angesteckt zu haben. Wenn du dein Ziel erreichst darfst du mit Fug und Recht sogar verdammt stolz auf dich sein!
      Schön, dass du dabei bist und alles nur erdenklich Gute und dass sich nicht zu viele Kurzgeschichten dazwischen schieben wollen ^^;
      Jacky 😉

  2. Liebe Jacky,
    ich bin auch dabei. Aber sowas von! Ich finde deine Idee einfach unglaublich mutig und inspirierend. Du schaffst das locker, ich drück dir aufjedenfall alle Daumen und bin sehr gespannt, was du uns bald alles erzählen kannst. Danke dafür schon mal im Voraus!

    Leider bin ich selbst nicht ganz so 12:12 motiviert, aber ich habe mir für 2016 immerhin vorgenommen, meine bereits fertige Geschichte endlich an einen Verlag zu schicken und eine neue Idee umzusetzen und zu Ende zu schreiben. Wenn ich das bis nächsten Dezember schaffen würde, wäre ich, wie Julia es so passend gesagt hat, schon ein bisschen stolz auf mich.

    Aber egal, ich wünsch dir und allen anderen ein schönes Weihnachten und hoffe, dass 2016 ein verdammt kreatives Jahr für uns alle wird!

    Liebe Grüße, Charlie 🙂

  3. Hallo Jacky,

    ich finde das Projekt spannend und freue mich darauf, das Abenteuer mitzuverfolgen. Vielen Dank dafür, dass wir an der Erfahrung teilhaben dürfen. Und ja, du hast auch mich infiziert. Meine Ziele sind etwas niedriger gesteckt, nämlich 1500 Wörter täglich zu verzapfen und auf ein annehmbares Niveau zu bringen. Bis Jahresende sollten sich fünf bis sechs Manuskripte ausgehen.

    Liebe Grüße,
    Daniel

    P. S. Es klingt paradox, aber die rosa Elefanten verschwinden am ehesten, wenn man sich erlaubt, an sie zu denken. Je mehr man sich Dinge vom Leib halten will, desto intensiver dürfte sich das Gehirn mit ihnen befassen, um dieser Aufgabe gerecht werden zu können. Dabei unterscheidet es interessanterweise nicht zwischen Umwelteinflüssen und reinen Gedanken 🙂

    • Fünf bis sechs klingt super 8) Ich drücke dir die Däumchen!

      @Rosa Elefanten
      Dafür haben sie jetzt ja ihre Kiste ^^;

  4. Hallo Jacky,

    ich bin auf jeden Fall auch dabei! Mit deinem 12:12 Projekt hast du mich sofort angesteckt. Ich finde die Idee toll und bin überzeugt davon, dass du es schaffst!
    Ich werde allerdings die halbierte Version in Angriff nehmen, also 6:12, mit Luft nach oben. Viele Ideen für Kurzgeschichten und Romane aus jedem Genre schwirren durch meinen Kopf, ich lege mich da also nicht fest.

    Ich wünsche uns allen viel Erfolg, Erfahrungen und Spaß bei unseren kommenden Projekten, egal ob 12:12 oder kleinere Projekte.

    Liebe Grüße
    Yasmine

  5. Hallo Jacky,

    ich finde das Projekt cool. Wie ich dir ja bereits einmal geschrieben hatte, motiviert mich das, mein Brettspiel zusammen mit dem Buch (welches die Vorgeschichte und die des Spiels eingehender beleuchten soll) weiter zu bringen und ganz wichtig, endlich damit fertig zu werden. Mach weiter so. Ich freu mich auf weitere Montivationsmails und natürlich bin ich gespannt, wie es bei dir laufen wird!

    Ich drück die Daumen!
    Gruss
    Marco

  6. Hallo Jacky,

    ich verfolge deinen Blog schon eine Weile als stille Leserin, muss nun aber doch mal meinen Senf abgeben.
    Dein Projekt finde ich unglaublich mutig und ich drücke dir alle Daumen, dass alles so abläuft, wie du es dir vorstellst! Ich habe mich dazu entschieden, mitzumachen – allerdings bin ich nicht ganz so ehrgeizig wie du 😉 Bei mir werden es keine zwölf Romane, aber vier habe ich mir vorgenommen. Seit etwa 10 Jahren (ungelogen) geistert eine Romanidee in meinem Kopf, die ich schon unzählige Male versucht habe zu Papier zu bringen. Mittlerweile existieren zig Versionen und Momentaufnahmen. Damit soll jetzt Schluss sein. Ich möchte es endlich (!) komplett niederschreiben, verteilt auf vier Romane. Mit dem plotten habe ich also schon begonnen, sozusagen. Unzählige Male.
    Start ist bei mir auch am 1.1.! Ich bin schon ganz gespannt auf deine Motivationsmails und darauf, wie es wohl bei dir voran gehen wird (und bei mir). Ganz besonders freue ich mich natürlich auch auf den ersten Roman Ende Januar 🙂

    Na dann, sammle nochmal ordentlich Kraft über Weihnachten, bis es dann los geht.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!
    Julia

  7. Hey Jacky,

    ich finde dein Projekt super und verfolge es neugierig und gespannt. Du schaffst das! Ich bin auch dabei. Aber im mega kleinen Rahmen. Bisher habe ich keine Geschichte beendet. Nicht mal konsequent dran gearbeitet. Daher mein Ziel für 2016: jeden Tag mindestens 300 Wörter an meiner Geschichte arbeiten. Recherche, Plott und Charakter Entwicklung eingeschlossen.

    Freue mich schon sehr auf Dich, Dein Projekt und alle anderen Mitmacher!

    Herzliche Grüße
    Iris

  8. Infiziert hast du mich auch – guuut, nicht mit 12 Büchern im Jahr. Aber ich bin mit dem Plotten meiner Idee von vor 1,5 Wochen fertig und fange morgen an zu schreiben, den ersten Entwurft will ich bis Mitte April fertig haben und es spätestens Ende September Verlagen / Agenturen anbieten können. Ich bin total Feuer und Flamme von der Idee.

    Dafür schon einmal vielen, vielen Dank.

    Ich freue mich schon total, von dir zu hören und von deinem Projekt, wie es weitergeht :3

  9. Hi Jacky,
    deine Idee ist einfach super genial. Aber auch verdammt viel Arbeit, daher drücke ich dir ganz fest die Daumen! Von mir weiß ich allerdings, dass ich es nicht schaffen würde – mein Studium „frisst“ mich zur Genüge auf. Daher wäre es für mich ein voller Erfolg, wenn ich meinen (bereits fertiggestellten) Roman endlich korrigieren würde! Ich freu mich auf deine Motivationsmails! 🙂
    Und natürlich bin ich sehr gespannt, von deinen Fortschritten zu hören!
    Liebe Grüße!

  10. Hallo an alle und vielen lieben Dank für eure motivierenden Kommentare! 🙂

    Ich finde es unglaublich grandios, dass so viele Leute mitmachen möchten und eure Ziele finde ich hammermäßig (!), jedes einzelne davon hat meinen vollen Respekt verdient.

    Ich drücke euch allen die Daumen und wünsche euch ein supererfolgreiches 2016!
    lg
    Jacky 😉

  11. Hallo Jacky, ich muss sagen das mich dieses Mammut – Projekt beeindruckt. Respekt! Sobald meine aktuelle Arbeit abgeschlossen ist werde ich mich daran versuchen meinen Rohdiamanten (Fantasy – Geschichte) druckreif zu schreiben. Aber da ich noch ein Lehrling in dieser Kunst bin werde ich meine Ziele erst einmal niedrig stecken. Auf jeden Fall: Toi, toi, toi! Du wirst es mit Bravour meistern! ☺️ Liebe Grüsse Sasa

  12. Hallo Jacky!

    Ich habe wirklich großen Respekt vor deinem Ziel und freue mich schon total, es mitzuverfolgen.
    Da ich nicht nur tatenlos zusehen will, habe ich mir vorgenommen mindestens das Buch fertig zu schreiben, an welchem ich seit längerem sitze.
    Wenn ich es schaffe en zu vollenden und zufrieden damit zu sein, nehme ich mich auch noch einem meiner Ideen an. mal sehen, ob ich zwei Bücher in einem jahr hinbekomme…

    Alles Gute!
    Lia

  13. Hallo Jacky!

    Ich find deine Idee toll, würde aber gern wissen, wie du dir deinen 7-Stufen-Plan zeitlich einteilst?

    Mindmap kreieren
    Plotten/Planen
    Erster Entwurf
    Selbst-Lektorat
    Betaleser
    Cover
    Buchsatz

    Vor allem, wie viel Zeit du für den ersten Entwurf einplanst, wie du die Zeit nutzt, in denen deine Beta-Leser das Buch lesen usw.
    Damit das ganze ja irgendwie praktikabel läuft, planst du da 5000-10 000 Wörter pro Tag zu schreiben in der ersten Entwurfsphase?
    Die Betaleser stehen ja auch ganz schön unter Druck dir zeitig rückmeldung zu geben. Also, ich kann mir durchaus vorstellen, das sowas klappt, vor allem wenn man das in Vollzeit macht, aber willst du wirklich sequentiell machen, also ein Buch nach dem anderen?
    Ich hatte mir sowas ähnliches überlegt, nicht in der Hohen Frequenz (eher so 4-6 Bücher in einem Jahr ^^ oder alternativ anstatt eines Buch 4 Kurzgeschichten a~10 000 Wörter).
    Aber ich komme nicht umhin, dass wenn ich das durchziehe, sich Phase überschneiden. Das wenn das Buch bei Beta-Lesern ist, ich schon die nächste Geschichte plotten muss, oder das die Geschichte Zeit hat, zu liegen, in der ich was anderes schreibe, bevor ich sie selbst lektorieren kann, um genügend Abstand zu bekommen.

    Und gibts beim Buchsatz auch gleich das Korrektorat mit? Oder sollen das die Beta-Leser mit erledigen? Ich merke ja selbst, das trotz Duden-Korrektor, sich einfach Fehler einschleichen, die offensichtlich sind, ich aber nicht sehe (außer das Buch liegt lang genug und ich kann es mit frischen Augen betrachten).

    Liebe Grüße
    Andreas

  14. Liebe Jacky,
    ich bin schon seit langem Fan deiner Seite „Schriftsteller-werden“. Hat mir schon echt genützt!!!! Und der neue Auftritt gefällt mir. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Buch!
    12 Bücher in 12 Monaten … Herrlich, dass Du „ver-rückt“ bist. Gefällt mir, bin ich auch!!! Ohne meinen aufreibenden Job würde ich vielleicht 1 Buch pro Jahr schaffen. Nun jede hat ihre ambitionierten Ziele!!! Dir ganz viel Erfolg. Und wenn Du das Patentrezept für die 12X12 hast, bin ich ganz Ohr oder lese von Dir. Bin total gespannt.
    Herzlichst Ursula/ Linne van Sythen (mein Pseudonym

  15. Ich habe mir deinen Plan mal in Ruhe durchgelesen und wenn du es schaffst ist das ja wirklich eine klasse Leistung. =)
    Die Idee find ich jedenfalls super und hätte ich mein Jahr nicht schon so verplant würde ich so was auch gerne mal durchziehen (und der Januar ist schon vorbei, mist XD). Vielleicht nehme ich mir das mal für nächstes Jahr vor? Die Idee klingt schon sehr verführerisch jeden Monat eine Geschichte fertig zu schreiben. Ist sicher auch eine gute Übung. =)
    Bei mir sind dieses Jahr auf jeden Fall schon mal die 3 NaNos verplant und ich werde mit einer neuen 12teiligen Buchreihe anfangen, pro Band etwa 250 Normseiten. Ob ich das durchhalte bleibt fraglich, aber ich probiere es einfach mal.
    Ich weiß gar nicht ob ich das alles in einem Monat schaffen würde. Mit viel Zeit wahrscheinlich schon. Ich habe mich im Nov. NaNo bereits selbst übertroffen, als ich die 50k nach 2 Wochen erreicht habe, da habe ich dann tägl. etwa 4-5k geschrieben, allerdings hatte ich da auch sehr viel Zeit. Im Moment ist es wieder etwas knapp, aber ich versuche jetzt irgendwie meine Planung so zu drehen, dass ich Abends trotzdem noch zum Schreiben komme.
    Das finde ich immer bei Nora Roberts so interessant. Sie veröffentlicht im Jahr einige Buchreihen und zwischendurch Einzelbände (habe noch gar nichts von ihr gelesen). Bei der Autorin muss man z.B. auch nicht lange auf neuen Lesestoff warten. So was finde ich auch nicht übel. XD
    Die Wartezeiten sind ja immer so furchtbar. Ein Jahr kann man als Leser schon mal warten, aber wenns länger dauert werde ich immer hibbelig, ob dann überhaupt noch ein Buch veröffentlicht wird. lol

    Liebe Grüße und gutes Gelingen,
    Sandra

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