Programme für Linux oder Windows? – Die VBox

10 Jun

Einige Programme gibt es nur für Linux, Andere nur für Windows, in diesem Beitrag erfährst du, wie du ganz einfach beide benutzen kannst.

Wozu brauch ich überhaupt „andere“ Programme?

In letzter Zeit habe ich ja ein bisschen nach Schreib-Programmen gestöbert (Ich suche immer noch ein „perfektes“ für Zeitleisten). Auf jeden Fall ist mir dabei natürlich aufgestoßen, dass es einige Programme nur für Windows gibt, andere nur für Linux.

Das ist blöd, weil generell hast du ja nur einen Computer mit genau einem Betriebssystem.

Wenn ich Windows habe, kann ich die Programme für Linux nicht Mal ausprobieren und umgekehrt. Und es gibt für beide Betriebssysteme wirklich super Programme, die du in Kombination teilweise sogar noch besser nutzen kannst.

Die Lösung: VirtualBox

Die Virtual Box ist ein kleines Programm, dass einfach so tut, als wäre es ein leerer Computer ohne Betriebssystem. Es läuft genau wie jedes andere Programm (z.B. der Browser in dem du das hier gerade liest) auf deinem Computer und kann angeschaltet, ausgeschaltet oder vergessen werden.

Einmal installiert (s.u. wie das geht) kannst du jedes beliebige Betriebssystem darauf installieren und schwuups ist auch jedes Programm dein Freund.

Das Einzige was du brauchst ist: Ausreichend Speicherplatz, wenigstens 8GB, besser 12GB freien Speicher und einen recht schnellen Prozessor, am besten mehr als 1,6GHz.

Tutorial: Wie installiere ich Virtual Box?

Download

Zum download geht es hier. Gib in dem Dropdownfeld dein aktuelles Betriebssystem an. Wenn du Windows hast, dann nimm die Option x86 (es sei denn du hast einen 64-bit-Rechner, wenn du einen hast, dann weißt du das) und aktiviere das Häkchen, dass du die Lizenzbedingungen akzeptierst.

Dann musst du noch auf den Link klicken (nicht über das Häkchen und den Button, ging zumindest bei mir nicht), und „Datei speichern“ anklicken.

Installation

Doppelklick auf die herunter geladene Datei. Es erscheint ein Popup mit „Preparing installation„, das kann einen Augenblick dauern.

  1. Sobald es möglich ist, klicke auf „Next“ [Screenshot]
  2. Aktiviere „I accept the terms in the License agreement“ und klicke auf „Next“ [Screenshot]
  3. Wenn du möchtest, wähle über „Browse“ einen beliebigen Ordner aus, ansonsten klicke einfach wieder auf „Next“ [Screenshot]
  4. Nun noch einmal auf „Install“ klicken [Screenshot]
  5. Schon geht es los, das kann einen Moment dauern [Screenshot]
  6. Nun noch einmal auf „Finish“ und fertig sind wir [Screenshot]

Benutzen

Ab jetzt kannst du das Programm, wie jedes andere, öffnen und benutzen.

Einrichten

Nach der Installation der VB (siehe oben) findest du jetzt unter deinen Programmen die Virtual Box, die du ganz normal mit einem Klick bzw. einem Doppelklick öffnen kannst.

Öffne das Programm. Wenn es dich bittet dich zu registrieren aktiviere das Häkchen, da steht nämlich bitte nicht benachrichtigen.

  1. Klicke auf „Neu“ [Screenshot]
  2. Klicke auf „Weiter“ [Screenshot]
  3. Gib einen beliebigen Namen für das neue Betriebssystem ein, wähle im Dropdownmenü „Ubuntu“ aus und Klicke auf „Weiter“ [Screenshot]
  4. Wähle die Größe für den Arbeitsspeicher aus, dann klicke auf „Weiter„. Du kannst einfach die angegebenen 256MB übernehmen, ich habe meiner VB mit 512MB etwas mehr Schnelligkeit zugebilligt. Aber gib auf keinen Fall die gesamte Größe deines Arbeitsspeichers an, sondern lass deinem eigentlichen Betriebssystem auch etwas übrig. [Screenshot]
  5. Beim ersten Mal existiert bei diesem Schritt noch keine Festplatte. In diesem Fall klicke auf „Neu“ [Screenshot]
  6. Dann einfach auf „Weiter“ [Screenshot]
  7. Jetzt kannst du wählen, ob der Speicher der fiktiven Festplatte fest sein soll, oder dynamisch wachsend. Für kleine Festplatten empfielt sich dynamisch wachsend. Dann auf „Weiter“ klicken [Screenshot]
  8. Wähle die Größe für den virtuellen Arbeitsspeicher, dann klicke auf „Weiter„. Du kannst die angegebenen 8GB verwenden, ich habe meiner VB mit 12GB ein bisschen mehr Platz zugeschustert. Gib auf keinen Fall die gesamte Größe deiner Festplatte an. Schau wieviel besetzt ist und achte darauf, dass noch wenigstens 20% frei bleiben, selbst wenn du die neue Platte dazu rechnest. [Screenshot]
  9. Nocheinmal kontrollieren und dann auf „Abschließen“ klicken [Screenshot]
  10. Jetzt hat die VB automatisch die richtige Festplatte ausgewählt und du kannst einfach auf „Weiter“ klicken [Screenshot]
  11. Nocheinmal alles kontrollieren und dann auf „Abschließen“ klicken [Screenshot]

Aufgeteilt

Wie du das Betriebssystem installierst erfährst du im zweiten Teil geben, gleich nach der Auswertung meiner Blogparade. (Denn das mit den Screenshots dauert doch länger als geplant)

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